• »Die Wehrmacht der Deutschen Republik ist die Reichswehr«: by Peter Keller

    By Peter Keller

    Die Jahre zwischen 1918 und 1921 gehören zu den interessantesten Abschnitten der deutschen Militärgeschichte: Das Kaiserreich conflict untergegangen, seine Streitkräfte in Auflösung begriffen, das notorische 100.000-Mann-Heer noch nicht errichtet. Doch mit der »vorläufigen Reichswehr« verfügte die junge Republik bereits über eine provisorische Armee.
    War diese Truppe nur ein »Staat im Staate«? Oder wäre es möglich gewesen, aus ihr eine verfassungstreue Streitmacht zu formen? Anhand vielfältiger Quellen erforscht Peter Keller Entstehung und Entwicklung der »vorläufigen Reichswehr« im Spannungsfeld von politischem Erneuerungswillen und militärischem Sicherheitsstreben. Schritt für Schritt entsteht dadurch das erstaunlich facettenreiche Bild einer zu Unrecht vergessenen deutschen Armee.

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  • Geschichte ohne Grenzen?: Europäische Dimensionen der by Jörg Echternkamp,Hans-Hubertus Mack

    By Jörg Echternkamp,Hans-Hubertus Mack

    Zwar machen militärische Entwicklungen an Staatsgrenzen selten halt. Doch Militärgeschichte ist bis heute in hohem Maße Nationalgeschichte. Militärische Dimensionen der Vergangenheit aus einer europäischen Perspektive zu schreiben heißt deshalb, neue Akzente zu setzen und überraschende Einsichten zu eröffnen. Das entspricht nicht nur dem geschichtswissenschaftlichen Interesse an inter- und transnationalen Prozessen, sondern spiegelt auch die sicherheitspolitische Entwicklung in Richtung multinationaler Streitkräfte wider.

    Renommierte Historiker aus 25 Staaten nehmen grenzübergreifende Beziehungen in Europa seit dem 19. Jh. unter die Lupe. Mit zahlreichen Abbildungen, Grafiken und Karten ausgestattet, beleuchtet dieser cutting edge Band erstmals die Verwerfungen von Krieg und Frieden, den Wandel zivil-militärischer Verhältnisse, die Repräsentation des Militärs in Selbst- und Fremdbildern sowie die Beziehungen von Streitkräften in militärischen Bündnissen seit den Napoleonischen Kriegen aus transnationaler Perspektive - ein wertvoller Leitfaden für Historiker wie für das breitere Publikum.

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  • Kontrolle der Macht: Formen und Regeln politischer Beratung by Gerd Althoff

    By Gerd Althoff

    Die sogenannte >konsensuale< Herrschaft‹ des Mittelalters beruht auf dem Prinzip, dass Entscheidungen einvernehmlich und nach Beratungen gefällt werden sollten. Angesichts der Vertraulichkeit dieser Beratungen sind sie in den Quellen jedoch selten genau beschrieben. Die mittelalterliche Herrschaft lebte nicht zuletzt von ihrer Intransparenz. Dennoch wird in den Führungsspitzen geradezu ständig beraten. Aber erst in der neueren Forschung findet das Thema breites Interesse.
    Gerd Althoff analysiert in einem großen Überblick Quellen zur Beratung systematisch. Mit Schwerpunkt auf dem Früh- und Hochmittelalter weist er unterschiedliche Formen der Beratung nach und macht die Regeln deutlich, denen sie verpflichtet waren. So gelingt es, Möglichkeiten und Grenzen von politischer Partizipation aufzuzeigen. Für Theorie und Praxis mittelalterlicher Herrschaft ist dieser Zugang neu und dementsprechend reich an Einsichten. Das Buch ist die Summe seiner langjährigen Beschäftigung mit dem Thema.

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  • Friedrich Freiherr von Friesen. Unterwegs im Dienste der by Sebastian Gärtner

    By Sebastian Gärtner

    Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, notice: 1,0, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Adel-Rittergut-Landtag, Sprache: Deutsch, summary: Bis zum heutigen Tag besitzt der Adel eine Anziehungskraft, die sich zuletzt bei der Hochzeit des englischen Prinzen William am 29. April zeigte und die Medienbranche mit rund 2,5 Milliarden Sehern weltweit rechnete. Dabei ist interessant, wie sich die Sozialformation des Adels bis in die Moderne halten konnte und sich nicht in der Klassengesellschaft auflöste. Vor allem die Epochenschwelle von der frühen Neuzeit zur Moderne rückt hier ins Blickfeld der Untersuchung, da in dieser Zeit der Adel zunehmend seine Stellung als herrschende Schicht verlor und seine Privilegien einbüßte. So battle der Adel über tausend Jahre die herrschende Elite, jedoch in der jüngsten Zeit (seit ca. 1800) änderte sich dies rapide. Mit dem Verlust distinktiver Merkmale von Adeligkeit, wie zum Beispiel dem Grundbesitz, ist nach neuen Indikatoren zu suchen, auf die der Adel seine Adeligkeit projizieren konnte.
    Die folgende Arbeit befasst sich in diesem Zusammenhang mit dem sächsischen Rittergutsbesitzer Friedrich Freiherr von Friesen und der Repräsentation von Adeligkeit in seinen Tagebüchern. Zunächst soll der Forschungstand zum Bedeutungswandel des Adels reflektiert werden, wobei besonders der Zugriff des Elitenwandels sowie der Wandel vom Stand zur Erinnerungskultur im Vordergrund stehen. Im Anschluss daran werden wichtige biografische Stationen in Friedrichs Leben (Familie, Ausbildung, Beruf, Grundbesitz und Landtagsabgeordneter) auf die Stellung zur Repräsentation von Adeligkeit untersucht. Dabei ist zu schauen, wie sich diese an der Epochenschwelle verändert haben und welche anderen Indikatoren der Adel zur Projektion seiner Adeligkeit für sich nutzbar machte. Darauf folgend wird anhand eines Ausschnitts aus den Tagebüchern – Eine Reise nach Köln, Trier und Luxemburg im August 1845 – die Repräsentation von Friedrichs Adeligkeit außerhalb der sächsischen Adelslandschaft untersucht. Weil es den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, wird die Reise auf ausgewählte Aspekte analysiert. Dabei stehen neben dem Staatsbesuch der englischen Königin Victoria auch die Reisebeschreibungen im Mittelpunkt. Darüber hinaus können die Teile der Tagebücher, welche Friedrichs Leben als Abgeordneter in der I. Kammer des sächsischen Landtages sowie als Kammerpräsident auf dem außergewöhnlichen Landtag vom 21. Januar 1947 beinhalten, hier kaum Berücksichtigung finden.
    Da die deutsche Adelslandschaft sich neben der vertikalen Gliederung in hohen und niederen Adel vor allem durch seine Regi

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  • WILLI KOLLO - ALS ICH JUNG WAR IN BERLIN: by Marguerite Kollo,Willi Kollo

    By Marguerite Kollo,Willi Kollo

    Willi Kollo struggle ab 1923 Textdichter und Mitarbeiter seines Vaters Walter Kollo. Ab 1928 feierte er Erfolge als Autor und Komponist von Kabarett-Revuen und musikalischen Komödien sowie als Komponist von Schlagern und Filmmusiken.

    Marguerite Kollo betreut das unmfangreiche Kollo-Familienarchiv und hat die Erzählungen ihres Vaters Willi Kollo in diesem Buch aufgeschrieben und herausgegeben. Sie ist Musikverlegerin und Künstleragentin und hat als solche lange Jahre ihren Bruder, den Tenor René Kollo vertreten. Im Jahr 2004 hat sie die EUROPÄISCHE STIFTUNG ZUR PFLEGE UND ERNEUERUNG DER OPERETTE gegründet.

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  • 1966: Das Jahr, in dem die Welt ihr Bewusstsein erweiterte by Frank Schäfer

    By Frank Schäfer

    1966 ist das Jahr, in dem die Welt Abschied von gestern nimmt.
    Mit der Eröffnung des „Psychedelic store" am three. Januar 1966 in San Francisco beginnt nicht nur popkulturell eine neue Epoche. Ken Kesey und die Merry Pranksters touren durch die Staaten und veranstalten öffentliche LSD-Happenings. Sogar die Beatles sind auf LSD und mittlerweile bekannter als Jesus. Kontroverser auch. Im Londoner alien craft membership heben purple Floyd ab. Captain Kirk, Mr. Spock und Pille ebenfalls. Der Kalte Krieg wird ins Weltall verlegt und die Studenten bewegen sich, nicht zuletzt auf der Straße. Unterdessen wird ein weißer Wal im Rhein gesichtet …
    Frank Schäfer erzählt collagenartig von dem Jahr, in dem die lange, steifleinerne Nachkriegszeit ein Pink-Paisley-gemustertes Ende findet.

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  • Kurzwîl als Entertainment: Das Mittelalterfest als by Katharina Zeppezauer-Wachauer

    By Katharina Zeppezauer-Wachauer

    Das Mittelalter erlebt gegenwärtig eine Blüte in der Populärkultur. Aus Büchern, Filmen und Veranstaltungswesen sind historische Elemente nicht mehr wegzudenken. Katharina Zeppezauer-Wachauer fragt: was once fasziniert die Menschen an dieser Zeit? Welche Sehnsüchte stehen hinter dem Besuch mittelalterlicher Spektakel, welche purpose hinter Kostüm und mediävaler Inszenierung im 21. Jahrhundert? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, zieht Zeppezauer-Wachauer Johan Huizingas Spielbegriff des homo ludens zurate, der die Bestimmung konkreter Funktionen und Formen innerhalb der mittelalterlichen Festkultur erlaubt. Mit diesem spieltheoretischen Konzept können die möglicherweise zu eng gedachten Ansichten innerhalb der zeitgenössischen Rezeptionsforschung aufgebrochen werden - seine unmittelbare Überprüfung auf zahlreichen Festen sei Historikern, Kulturwissenschaftlern, Mittelalterfreunden und -neugierigen überlassen!

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  • Schamanische Steinzeit: Von uralten Heilmethoden, by Jürgen Kraft

    By Jürgen Kraft

    Die Steinzeit struggle "schamanisch". Der Glaube an die Geister einer anderen Welt ist uralt.
    In der Altsteinzeit versetzten sich die ersten Schamanen der Menschheitsgeschichte mit Musikinstrumenten wie Gänsegeierknochenflöten und Mammutknochen-Trommeln in Trance, um mit ihren Clantotem- und Krafttieren zu kommunizieren, die Ahnen zu kontaktieren und Pflanzen- und Steingeister zu Heilbehandlungen zu rufen.
    Sie beherrschten den Jagdzauber und mit Tierknöchelchen wurde die Zukunft vorausgesagt. Über Tausende von Jahren waren Schamanen unentbehrliche Mitglieder der alten Steinzeitclans.
    Am Beginn der Jungsteinzeit entwickelten sich in Europa beeindruckende megalithische Kulturen mit Priesterschamanen an der Spitze. Auf deren schamanischen Reisen wurden sehr wahrscheinlich die Planetengötter und -geister unseres Sonnensystems aufgesucht. Diese inspirierten die jungsteinzeitlichen Kulturen und es entstanden gigantische Tempel wie Stonehenge, Gavrinis oder Newgrange. Die spirituellen, neolithischen Kulturen beeinflussten das Leben in ganz Europa nachhaltig. Die keltischen Druiden sind als die Nachfolger der neolithischen Priesterschamanen anzusehen.
    Folgen Sie dem Autor in Wort und Bild in eine längst vergangene Zeit zu alten Heilgeheimnissen, mächtigen Totems und den verborgenen Mysterien des Megalithikums.

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  • Frankreich im KSZE-Prozess: Diplomatie im Namen der by Veronika Heyde

    By Veronika Heyde

    Mit der Schlussakte von Helsinki und den drei "Körben", in denen Handlungsempfehlungen zu Themen der Sicherheitspolitik, zur wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit sowie zur Erfüllung von humanitären Maßnahmen verankert waren, läuteten die Vertreter der 35 KSZE-Teilnehmerstaaten eine neue part der internationalen Beziehungen ein. Sie schufen nicht nur einen Prinzipienkatalog für das zukünftige zwischenstaatliche Verhalten, sondern mit der Vereinbarung zur Durchführung von Folgekonferenzen auch eine foundation dafür, dass der conversation zwischen Ost und West in den schwierigen 1970er und 1980er Jahren aufrechterhalten werden konnte. Frankreich, das stets auf den Erhalt seiner privilegierten Stellung in den Ost-West-Beziehungen bedacht warfare, prägte den KSZE-Prozess an vielen Stellen nachhaltig. Besonders bedeutend battle jedoch seine Initiative für die Einberufung einer europäischen Abrüstungskonferenz, die in der verfahrenen Pattsituation nach der Afghanistan- und Polenkrise eine neue Verhandlungsgrundlage schuf und so den Fortgang der Verhandlungen ermöglichte.

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